| Die Gemeinde Schneizlreuth besteht aus den
ehemals selbständigen Gemeinden Weißbach und Schneizlreuth.
Für die historische Entwicklung der Gemeinde war ihre Lage an
der sogenannten »güldenen« Salzstraße wichtig. Das goldene Rad
im Wappen weist auf diese wichtige Verkehrsverbindung hin. Als
im 17. Jahrhundert die Wälder um Reichenhall nicht mehr genug
Brennholz zur Salzgewinnung lieferten, ließ Herzog Maximilian
von Bayern eine Soleleitung nach Traunstein bauen. Baumeister
dieses technischen Meisterwerks, das bis ins 19. Jahrhundert
verwendet wurde, war der Zimmermann Reiffenstuel. Da die
Soleleitung auch durch das Gemeindegebiet von Schneizlreuth
führte, fand sie im neuen Gemeindewappen gebührende
Berücksichtigung. Der Dreiberg und die beiden Kleeblätter sind
aus dem alten Wappen von Schneizlreuth entnommen. Der Dreiberg
symbolisiert die alpine Landschaft um Schneizlreuth, während
die Kleeblätter aus dem Wappen der Freiherren von Lasser
entlehnt sind, die beinahe 200 Jahre lang Grundherren im
heutigen Gemeindegebiet waren. Gleichzeitig weisen die
Kleeblätter auch auf die im Gemeindegebiet vorherrschende
Almwirtschaft hin.
Die neue
Fahne zeigt drei Streifen in der Farbenfolge Gelb Blau Weiß.
Sie ist mit aufgelegtem Wappen zu führen. Im Jahre 1978 wurden die beiden ehemals
selbstständigen Gemeinden Weißbach und SchneizIreuth anläßlich
der Gemeindegebietsreform zusammengelegt. Da keine
Eingemeindung, sondern eine Zusammenlegung erfolgte, mußte ein
neues Wappen kreiert werden.
Das Heimatbuch 100 Jahre
Schneizlreuth ist ab sofort im Rathaus und in der Tourist Info
erhältlich.
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